03.04.2010 - Himachal Helikopter Skiing
Diesen Winter arbeitete ich vier Wochen als Bergführer in Indien bei dem Unternehmen 'Himachal Helikopter Skiing'. Der Himalaya gehört nicht nur für Bergsteiger zum 'Highend' sondern auch für Skifahrer. Skiabfahrten zwischen 5100m und 3000m, Pulverschnee bis Frühlingsschnee, die Kulisse des Himalayas und die Kultur der lokalen Bevölkerung machen den Skitrip unvergesslich. 


Durch die wachsende Opposition gegen das Heliskiing und die Eindämmung des Heliskiings in den Alpen, fliegen die Gäste den langen Weg nach Canada, Alaska, Grönland oder Indien. Ob dies die umweltfreundlichere Variante ist bezweifle ich. Jedenfalls weiss ich, dass ein Mensch der in Armut lebt andere Sorgen hat als die Umwelt. 'Himachal Helicopter Skiing' bietet 100 Personen ein gesichertes Einkommen in einem Schwellenland. Die Operation bemüht sich ihre Mitarbeiter für Umweltschutz zu sensibilisieren und hofft so einen Akzent in der lokalen Bevölkerung zu setzen. 


Als Alpinist ist mir eine saubere Ethik wichtig. Fixseile, Sauerstoffflaschen, Höhenträger haben für mich nichts am Berg verloren. Heliskiing beisst sich mit dieser Ethik, doch beim Heliskiing bin ich nicht als Alpinist sondern als Bergführer unterwegs. Und als Bergführer ist der wirtschaftliche Nutzen des Heliskiings wichtig für mich. Eine nachhaltige Operation des Heliskiings hat einen grossen Nutzen für mehrere Bergbevölkerungen auf diesem Planeten. Wer das Heliskiing verbieten will hat die richtigen Probleme unserer Umweltpolitik und die wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Auswirkungen auf gewisse Bergregionen nicht erkannt. 

Mehr Informationen unter www.himachal.com

 

Simon Anthamatten